Eindrücke aus der aktuellen Projektwoche "Niemand wird vergessen..."


 

Ali Baba und die 55 Räuber

Nicht nur gute Zeugnisnoten entscheiden darüber, ob ein junger Mensch einen Ausbildungsplatz bekommt. Das Arbeits- und Sozialverhalten spielt zunehmend eine große Rolle für Arbeitgeber.

Moderne und erfolgreiche Unternehmen setzen immer mehr auf Auszubildende, die sich „benehmen können“ und wissen, wie man sich in bestimmten Situationen angemessen verhält.

Seit einigen Jahren führt Herr Beyer (Inhaber der Tanzschule Beyer und IHK-geprüfter „Trainer für Umgangsformen im Beruf“) an unserer Schule in den Klassen 9 und 10 das „Anti-Blamier-Programm“ durch.

Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler in ihren sozialen Kompetenzen zu stärken und ihnen Sicherheit im Umgang mit Menschen zu vermitteln.

Dazu gehören Themen wie das richtige Grüßen und Begrüßen, richtiges Vorstellen und Bekanntmachen, das Verhalten in Bewerbungsgesprächen, die richtige Kleidung, der Umgang mit modernen Kommunikationstechniken und das Verhalten beim Essen gehen.

Das „Highlight“ des Benimmtrainings ist immer ein gemeinsamer Restaurantbesuch mit den Abschlussklassen.

In diesem Jahr besuchten 55 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften und Herrn Beyer das Restaurant „Ali Baba“ an der Ammerländer Heerstraße in Oldenburg. Die Betreiber des Restaurants zauberten ein köstliches Vier-Gänge-Menü- angefangen mit einer Suppe, danach folgend einem Salat, schließlich einer Auswahl von vier Hauptgerichten und einem herrlichen Dessert zum krönenden Abschluss.

An festlich gedeckten Tischen und in stimmungsvoller Atmosphäre verlebten alle einen sehr schönen Abend. Gelerntes aus dem Training konnte unter Beweis gestellt werden und alle waren sich am Ende des Abends einig… Wir blamieren uns nicht beim Essen wie die Räuber im Märchen. WIR konnten uns gut im Ali Baba benehmen!

Tanja Vollmer



Besuch der Franzosen aus Cholet


 "Der Schneemann" Fotogallery zum Theaterstück der Sprachlernklassen


Kunstprojekt "Plastikalarm"                                                                             (Feb./März 2019)

Über 200 Kinder und Jugendliche aus fünf Schulen der unterschiedlichsten Stadtteile tauchen im Februar/März 2019 für fünf Wochen in den Ateliers und Werkstätten der Kunstschule jeweils einen ganzen Vormittag in die Welt der von Plastikmüll verseuchten Weltmeere ein. Zusammen mit 17 professionellen Künstler*innen unterschiedlicher Sparten aus Bremen und Oldenburg erarbeiten sie dazu eigene künstlerische Positionen, die in einer großen zentralen Ausstellung in der Kulturhalle am Pferdemarkt nach Ostern gezeigt werden. Was wollen wir mit unserem Projekt/ der Abschlussausstellung bewirken? Die Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit wachsen mit dem Überfluss von Plastikprodukten auf. Das Konsumieren von billigen Plastikmüll ist selbstverständlich, bequem und günstig. Doch was dieses Material für Schäden anrichten kann, ist vielen Menschen, ob jung, ob alt, keinesfalls bewusst. Wir möchten wachrütteln!
Wir möchten intervenieren!
Wir möchten die Augen öffnen und präventieren! Plastik im Meer birgt unabsehbare Gefahren. Im Projekt „PlastikALARM! Müll im Meer“ steht die künstlerische Interpretation/Bearbeitung der immensen Verschmutzung der Umwelt durch Plastik, besonders die der Meere und die damit einhergehende Vernichtung der Lebensräume von Tieren, Pflanzen und schlussendlich die des Menschen im Mittelpunkt.
Zusammen mit den Künstler*innen erforschen sie die Geisternetze der Meere, erkunden die riesigen Tiefseeplastiklandschaften und schauen in die Fischmägen. Das Meeresplastik wird mittels künstlerisch-ästhetischer Methoden erforscht, erlebt und gestaltet.
Hierbei werden Fragen über den Sinn von Plastik, zu den individuellen, persönlichen Nutzungsverhalten, zur Verwandlung und Veränderung der Umwelt, zu gesellschaftlichen Möglichkeiten der Vermeidung von Müll und Alternativen thematisiert und auf die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen assoziiert. Auf diese Art und Weise erhalten die Schüler*innen die Chance, sich dem Thema zu nähern, es zu entdecken, zu verstehen und zu begreifen, das Bewusstsein gegenüber der Verschmutzung der Meere durch Plastik zu schärfen und das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren. Letztlich werden die Kinder und Jugendlichen an-geregt alternative Blickwinkel, Denkmomente und Handlungswege hinsichtlich Plastik zu entwickeln und zukünftig in deren Alltag zu integrieren.