Oberschule Ofenerdiek

Kontakt

 

schulhof k

Oberschule Ofenerdiek

Lagerstraße 32

26125 Oldenburg

 

Tel.:    0441/96092-0

Fax.:   0441/96092-29

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aktuelle Termine

Mittwoch, 23. August 2017
Betriebsbesichtigung 8c
Montag, 28. August 2017
Gesamtelternabend
Mittwoch, 30. August 2017
Sport- und Spielefest
Montag, 04. September 2017
Klassenfahrt Jahrgang 6
Dienstag, 05. September 2017
Klassenfahrt Jahrgang 6
Mittwoch, 06. September 2017
Klassenfahrt Jahrgang 6
Mittwoch, 06. September 2017
Betriebsbesichtigung 8b
Donnerstag, 07. September 2017
Klassenfahrt Jahrgang 6
Freitag, 08. September 2017
Klassenfahrt Jahrgang 6
Montag, 02. Oktober 2017
Herbstferien

IServ

iserv

 

 

Anmeldung

Alle Welt ist anders – Neue und alte Heimat - NWZ vom 30.1.2017

Die Schüler kommen aus Syrien und dem Irak. Museumsbesucher können die Projektergebnisse seit Samstag bewundern.

von Christine Bernsmann

museum

 

Oldenburg Bunt und berührend zugleich. Blitzgewitter, eine kleine Hütte, die Mutter am Ende des Flusses und Sehnsuchtsherzen an den Wänden. Ein Stück verlassene Heimat in Syrien und dem Irak. Und da ist das neue Leben mit Tannenbaum und Schneemann, es wird einfach integriert. Iman Assad hat ihre eigene kleine Welt im Schaukasten – einem Dioramen – geschaffen.

Es sind überwiegend unbegleitete Kinder und Jugendliche aus den Kriegsgebieten, die in den beiden Sprachlernklassen der Oberschule Ofenerdiek unterrichtet werden.

Als die beiden engagierten Lehrkräfte Cornelia Fesser und Petra Stehr davon hörten, waren sie sofort überzeugt und konnten ihre jugendlichen Schützlinge für das Projekt „MuseobilBOX“ begeistern. Es fanden sich 18 interessierte Jungen und Mädchen, die mitmachen wollten.

Freiwillig, außerschulisch und mit ganz viel Neugier waren sie dabei. Mit einem umfangreichen Besuch im Landesmuseum Natur und Mensch und der laufenden Sonderausstellung „Alle Wetter!“ fing alles an. „Wie ist das Wetter denn heute in Homs?“ wollte Mohamed wissen. Ein Museum zum Selbermachen: Dörte Mittwollen, die Museumspädagogin, schleppte unzählige Materialien an, Kleber, Farben und alles was man zum Basteln so braucht. Die großen MuseobilBoxen für die Dioramen warteten auf ihre Gestaltung in den museumspädagogischen Räumen.

Vier kreative Tage lang haben Gulistan, Lenav, Nazi, Safera und alle anderen die Eindrücke aus ihren Geburtsländern sowie ihre Erfahrungen bei uns in Oldenburg in den Schaukästen verarbeitet. Acht wunderbare Dioramen konnten Samstag erstmalig präsentiert werden, und jedes sei ein eigenes kleines Kunstwerk geworden, so meinte begeistert Ulrich Hartig vom „Verein Flüchtlingshilfe“.

Und das Wetter? In Oldenburg fühlt man es. Aber wie ist es in der alten Heimat? Jetzt! Bei Ismat und Salah sind es heute auch nur 6 Grad. Viel zu kalt, meint auch Rizgar. Aus dem Verein „Kreativität trifft Technik“ lieferten Michael Pensler und Hauke Holst dafür wahre Ingenieurleistungen. Sie haben Mikroprozessoren zusammengebaut, und auf einem kleinen Display können die tagesaktuellen Wetterdaten aus den Herkunftsorten der beteiligten Jugendlichen an jeder Box abgefragt werden. Zwei Wochen haben sie getüftelt. Motivation und Begeisterungsfähigkeit sind die Gelingensfaktoren für ein solches Kooperationsprojekt. Darauf weist Dr. Peter-Rene Becker als leitender Museumsdirektor hin und bedankt sich für die große Offenheit und Bereitschaft aller Beteiligten. Insbesondere gilt dies für Christian Kohfeldt. Er ist gleichzeitig Initiator, Ideengeber, Projektentwickler und wichtiger Koordinator der verschiedenen Träger.

Mit Projekten wie diesem wird ein Museum zu einem Schauplatz sozialer Interaktion, und zunehmend interessanter und anziehender für die jüngere Generation.

Lesen Sie den Artikel nach unter: NWZ Online